Die Aromatherapie
Geschrieben am 30. Dez, 2009 von admin in Gesund Leben
Die Aromatherapie wird inzwischen bei vielen Wellnessangeboten eingesetzt. Aufgrund der wohlriechenden Düfte soll das Riechzentrum angeregt werden und im Gehirn Gefühle und Stimmungen hervorrufen, die dann ein Wohlbefinden einstellen. Bereits vor 5000 Jahren wurde das erste Mal die Aromatherapie in Indien dokumentiert. Doch die heutige Form der Aromatherapie geht auf einen französischen Chemiker Anfang des 20. Jahrhunderts zurück, der die Heilkraft des Lavendelöls entdeckte.
Es gibt verschiedene Methoden die ätherischen Öle einzusetzen. Die bekannteste Behandlung ist die des mittels Duftlampen aufsteigenden Dampf. Aber es gibt noch die Möglichkeit mit Kompressen, Bädern und Gurgellösungen Wohlbefinden zu erlangen. Jedoch ist bei letztere Methode nicht jedes Öl empfehlenswert.
Jedes ätherische Öl besitzt eine eigene Heilkraft. Beispielsweise wirkt Fichtennadel und Rosmarin aktivierend. Schwangere sollten gerade bei Rosmarin auf ein Bad mit dem ätherischen Öl verzichten, da es die Gebärmutter stimuliert. Husten kann man unter anderem mit Zitrone oder Pfefferminze lindern. Doch bei Kleinkindern sollte von Pfefferminze abgesehen werden, da es ähnlich wie Cola wirkt. Aber das heilende Kraut in Form von Öl hilft vielen Menschen bei Kopfschmerzen.
Ob die Aromatherapie wirklich wirkt, darüber ist man sich nur zum Teil schlüssig. Sicher sind sich Wissenschaftler und Experten, dass gerade psychisch die ätherischen Öle positiv auswirken können. Allerdings ist die Therapie bei schweren Erkrankungen noch nicht ausreichend erforscht.
Bildquelle: sigrid rossmann/pixelio

